Strahlwerk Klus - Im Korrosionsschutz Kompetenzzentrum erfüllen wir auf fast 8‘000 m² Betriebsfläche Ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Oberflächentechnik.

1. Februar 2016

Umwelt

Grundwissen „Korrosionsschutz und Umwelt“ kurz und bündig…

Rund ein Viertel des hergestellten Eisen und Stahl wird durch Korrosion zerstört. Dieser unaufhaltsame Zerstörungsprozess ist sehr komplex und beruht auf chemischen und elektrochemischen Vorgängen.

Die Voraussetzungen für den Korrosionsvorgang sind in der Praxis meistens die Faktoren Metall bzw. Eisenoberfläche, Sauerstoff und Wasser (Feuchtigkeit). Zudem wird die Korrosionsgeschwindigkeit von den sogenannten „Korrosionsstimulatoren“ wie Schwefeldioxid (Luftverunreinigung) oder Natriumchlorid (z.B. Tauwasser) weitgehend gefördert. Diese rostfördernden Schadstoffe erfordern durch die zunehmende Luftverunreinigung immer mehr Beachtung und machen weitgehend Sanierungsarbeiten notwendig.

Der wirtschaftliche Verlust durch den Zerfallsprozess kann mit der Wahl des sachgerechten Korrosionsschutzsystems als Erstschutz und mittels einer Korrosionsschutzerneuerung im Sanierungsfall wirkungsvoll gebremst und eingedämmt werden.


Das Label ÖKoRROSION steht für eine kontrollierte schonende Belastung der Umwelt und Ressourcen innerhalb des Entstehungs-, Lebens-/Einsatzzyklus und Verwertung eines Bauwerks oder Anlage hinsichtlich dem Zerfall durch Korrosion.

Durch die richtige Wahl des Beschichtungsstoffes wird die Dauer der Schutzwirkung massgebend beeinflusst und notwendige Massnahmen für dessen Herstellung und den Beschichtungsprozess definiert. Scheinen auf den ersten Blick wasserlösliche Beschichtungsmaterialien umweltschonender und verträglicher als wie Lösungsmittelenthaltende, so stimmt das nur bedingt. Es gilt kausale Abhängigkeiten, wie CO²-Belastung durch temperaturerhaltende Massnahmen (Heizen) während des Applikations- und Vernetzungsprozesses, oder die mit dem Produkt zu erreichende Schutzdauer genauso zu berücksichtigen wie die Giftklasse der Inhaltsstoffe. So hat der Einsatz von wasserlöslichen Produkten während der Sommermonate durch aus seine Berechtigung, währenddessen die Verarbeitung im Winter, deren Ökobilanz markant nach unten zieht. Der Aspekt der Einsatzdauer, funktioniert ein Produkt doppelt oder dreifach so lange bis es erneuert werden sollte, unterstreicht diese Theorie. Wichtig sind nicht nur die Funktionsdauer des Korrosionsschutzstoffes selber zu beachten, auch resultierende Massnahmen wie Verwertung, Rückbau, Erhalt oder Erneuerung des zu schützenden Gutes und Transportwege sind zu berücksichtigen.

Es gilt also sämtliche möglichen Massnahmen bewusst und richtig dosiert einzusetzen.

Im STRAHLWERK KLUS werden daher gezielt unterschiedliche Beschichtungsmaterialien verwendet und Prozesse angewandt, streng nach dem Motto so viel wie notwendig und so wenig wie möglich. Die grossen Produktionsflächen werden daher nur bei absoluter Unumgänglichkeit leicht temperiert.

Weitere Aspekte der Umweltverträglichkeit liegen im Prozess der Oberflächenvorbereitung, dem Sandstrahlen. Im STRAHLWERK KLUS werden sämtliche Strahlprozesse im Strahlmittelumlaufverfahren erledigt. Das bedeutet, das eingesetzte Strahlmittel wird mehrfach innerhalb eines geschlossenen Zyklus eingesetzt und mittels komplexem Filtersystem aufbereitet, bevor dessen Vewendung als Strahlschutt endet. Die Schuttmenge wird so auf ein Minimum reduziert. Regelmässige Analysen definieren die Stufe der Kontaminierung und den dafür vorgesehenen Verwertungsprozess. Sämtliche Schritte werden dokumentiert und nachvollziehbar nach den Vorgaben des BAfU entsorgt. Moderne Filteranlagen sorgen dafür, dass sämtliche flüchtigen Partikel und Staub weder Umwelt noch Mensch belasten.

In enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Umweltbehörden werden sämtliche Prozesse in einem strengen Rhythmus optimiert, kontrolliert und geprüft. Sämtliche Anforderungen der geltenden Luftreinhalteverordnung und Richtlinien für die Entsorgung werden eingehalten.


strahlwerk.klus.oekorrosionNebst der Anwendung umweltschonender Prozesse im Werksbetrieb, ist das STRAHLWERK KLUS auch bestens für mobile Einsätze direkt auf der Baustelle gerüstet.

Eine mobile Recycling- und Filteranlage ermöglicht nebst Einhaltung der  Emissionsgrenzwerte auch den wirtschaftlichen Einsatz von Umlaufstrahlmittel und reduziert so die Abfallmenge, gegenüber dem Einsatz eines Einwegstrahlmittels, um ein Vielfaches.



Impressionen

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